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Gliederung

1.  Aspekte der Erziehung

2.   Strukturen  des Kindergartens

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Gruppenformen

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Öffnungszeiten

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Ferienzeiten

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Notplätze

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Personalausstattung

2.1  Träger

2.2  Elternschaft

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Aktive Mitglieder

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Elternversammlung

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Elternrat

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Rat der Tageseinrichtung

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Vorstand

2.3  Aufnahmekriterien

2.4  Tagesablauf der Kindergartengruppe

2.5  Altersstruktur

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Kinder unter 3

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Kinder von 3 bis 4

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Kinder von 5 bis 6

3.       Erziehungsstil

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Demokratischer Erziehungsstil

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Reggiopädagogik

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Situationsorientierter Ansatz

4.      Erziehungsziele

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Förderung der Gesamtpersönlichkeit

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Soziale Erziehung

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Selbstständigkeit

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Ganzheitliche Förderung der Kinder

5.   Bildungsbereiche

6.   Bereiche in der Arbeit mit Kindern

7.   Beschreibung der Einrichtung

8.   Planung und Teamarbeit

9.   Fort- und Weiterbildung

10. Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit

11. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

12. Dokumentation

13. Schlusswort

       

 

1. Aspekte der Erziehung

Der  Übergang von der Kleingruppe Familie in die Großgruppe Kindergarten (Kiga) ist für viele Kinder sicherlich ein gewaltiger Schritt. Den Kindern hierbei eine Hilfestellung zu geben, stellt den Ansatz unserer pädagogischen Arbeit im Kindergarten dar. Die Verbindung von Familie und Kindergarten soll das Kind als Teil seines neuen Lebensraums begreifen. Hierbei übernimmt die Institution eine familienunterstützende Funktion, d.h. der Kindergarten entwickelt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern eine professionelle Entwicklungsbegleitung, um den Kindern bei ihrem Identitätsauf - und ausbau zu helfen.

2. Strukturen des Kindergartens

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Gruppenform

Der Kindergarten Räuberhöhle ist eine eingruppige Einrichtung. Er verfügt über eine Kindergartengruppe (Kiga) von 20 Kindern im Alter von 2 - 6 Jahren.

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Öffnungszeiten:

8.00 - 15.00 Uhr                      35 Std. Buchung
Den Kindern wird ein selbstgekochtes Mittagessen gereicht.

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Ferienzeiten:

Der Kiga schließt eine Woche in den Osterferien, drei Wochen in den Sommerferien und nach Bedarfsüberprüfung zwischen Weihnachten und Neujahr.
Für dringenden Betreuungsbedarf eines Kindes während der Ferienzeiten übernimmt die Kita Zauberland die Betreuung.

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Notplätze

Für außerplanmäßige Aufnahmen von Kindern in besonders dringenden Fällen stehen der Gruppe Notplätze zur Verfügung.

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Personalausstattung

Für die pädagogische Arbeit in der Gruppe stehen 3 ausgebildete Erzieherinnen zur Verfügung.
Weiterhin werden Praktikanten/innen aus Unter- und Oberstufen verschiedener Fachschulen ausgebildet (Erzieher/Kinderpflegerin).
Für Vertretungen im Krankheitsfall, Urlaub oder bei Fortbildungen steht eine ausgebildete Erzieherin zur Verfügung. Nur im Notfall beanspruchen wir für die Arbeit in den Gruppen zusätzliche Mithilfe der Eltern.

2.1. Träger

Der Träger unseres Kindergartens ist die Elterninitiative Nideggen e.V., die sich 1985 wegen fehlender Kindergartenplätze in Nideggen gegründet hat. Der Verein hat aktive Mitglieder, Anwärter auf aktive Mitgliedschaft und passive Mitglieder. Die Geschäftsführung in allen Vereinsangelegenheiten obliegt dem Vorstand.

2.2. Elternschaft

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Aktive Mitglieder

Aktive Mitglieder sind Erziehungsberechtigte, deren Kinder in der Einrichtung betreut werden. Sie alle sind durch Mitarbeit für den Fortbestand des Kindergartens verantwortlich. Hierzu werden jährlich in der Mitgliederversammlung Elternstunden festgelegt oder nicht festgelegt, die im Laufe eines Kindergartenjahres abzuleisten sind.

Im laufenden Kindergartenjahr 2010/2011 müssen von den Eltern zehn Elternstunden abgeleistet werden. Alleinerziehende 5 Std.!
Hierzu gibt es viele Möglichkeiten: Arbeiten zur Erhaltung des Gebäudes, Reparaturarbeiten, Gartenarbeiten, Mitarbeit in Gremien und Mithilfe bei Festen und Feiern und nach Bedarf im Gruppendienst
Wer diese Elternstunden nicht ableistet wird aufgefordert diese Stunden mit 10€ pro Stunde zu bezahlen. 

Welche Gremien gibt es?

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Elternversammlung

Die Eltern der Kinder welche die Einrichtung besuchen bilden die Elternversammlung. Sie kann vom Träger und in pädagogischen Fragen von den in der Einrichtung tätigen pädagogischen Kräften Auskunft über alle die Einrichtung betreffenden Angelegenheiten verlangen.
Die Elternversammlung wählt zu Beginn des Kindergartenjahres den Elternrat.                     

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Elternrat

In einer eingruppigen Einrichtung werden 2 Mitglieder und 2 Ersatzmitglieder gewählt.
Der Elternrat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten, dem Träger der Einrichtung und den in der Einrichtung pädagogisch tätigen Kräften zu fördern und das Interesse der Erziehungsberechtigten für die Arbeit der Einrichtung zu beleben. Er ist vor der Einstellung und Entlassung des pädagogischen Personals zu hören. Der Elternrat ist Mitglied des Rates der Tageseinrichtung.

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Rat der Tageseinrichtung

Der Träger und die Kindergartenleiterin bilden mit dem Elternrat den Rat der Tageseinrichtung. Dieser berät die Grundsätze für die Erziehungs- und Bildungsarbeit, bemüht sich um die erforderliche räumliche, sachliche und personelle Ausstattung und hat die Aufgabe, Kriterien für die Aufnahme von Kindern in die Einrichtung zu vereinbaren.

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Vorstand

Der Vorstand der Elterninitiative besteht aus fünf Mitgliedern, die überwiegend aus aktiven Mitgliedern bestehen. Er ist für die Organisation und Geschäftsführung der Elterninitiative verantwortlich.

2.3. Aufnahmekriterien

Die Aufnahme des Kindes richtet sich nach den Vorschriften des Kinderbildungsgesetzes(KiBiz) sowie den jeweiligen, durch den Rat der Tageseinrichtung festgesetzten Aufnahmekriterien.
Es wird eine Kindergartenwarteliste geführt. In diese werden die Kinder aus Abenden und Umgebung aufgenommen, für die ein Antrag auf Aufnahme in den Kindergarten vorliegt und deren Erziehungsberechtigte einen Antrag auf aktive Mitgliedschaft in der Elterninitiative Nideggen e.V. gestellt haben.

2.4 Tagesabläufe der Kindergartengruppe

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Der Tagesablauf 

Von 8.00 - 9.00 Uhr können die Kinder in die Einrichtung gebracht werden.
Der Vormittag im Kindergarten beginnt mit der Begrüßung der Erzieher und dann dem Freispiel, d.h. die Kinder haben die Gelegenheit zu Einzel-, Partner- und Gruppenspielen oder -Tätigkeiten. Des Weiteren steht es den Kindern offen, aus dem vorhandenen Spiel - und Beschäftigungsmaterial auszuwählen. Hierzu zählt eine große Anzahl von Gesellschaftsspielen, Puzzles, Konstruktionsmaterialien verschiedener Art und Kinderbüchern. Das Spielen in der Bauecke mit Naturholzsteinen, das Malen am Maltisch oder Rollenspiele in der Puppenecke, sowie das Spiel in der Kuschelecke sind weitere Spielmöglichkeiten.

Ab 9.00 Uhr, wenn alle Kinder im  Kindergarten sind, kann das Spiel nach Absprache auf den Flur erweitert werden. Diese zusätzlichen Freiräume erfordern konkrete Absprachen, die die Kinder kennen und einhalten müssen.
Während des Freispiels werden freie und gezielte Freispielangebote(Kreativangebote) zur Verfügung gestellt.
Während des Freispiels besteht des Weiteren die Möglichkeit zum „gleitenden Frühstück“; d.h., während der Zeit von 8.00 - ca. 10.00 Uhr ist der Frühstückstisch immer für sechs Kinder gedeckt. Die Kinder frühstücken nach Bedarf und richten anschließend den Frühstückstisch  wieder her.

Bitte geben sie ihrem Kind ein Brot, Rohkost oder Obst als Frühstück mit. Getränke gibt es im Kindergarten.
Anschließend gehen sich die Kinder die Zähne putzen.

Nach der Freispielzeit, um ca. 10.15 Uhr, wird der Gruppenraum gemeinsam aufgeräumt und es findet eine geführte Kreisbeschäftigung zu den einzelnen Bildungsbereichen in speziell aufgeteilten Altersgruppen statt. Die Gesamtgruppe wird in zwei bzw. drei Kleingruppen unterteilt, entsprechend dem Alter und des Entwicklungsstandes der Kinder. Diese Angebote werden dem Rahmenplan entnommen und entsprechend vorbereitet. Was speziell am Vormittag gemacht wird entnehmen sie dem Wochenplan der im Flur aushängt. Zum Abschluss des Vormittages gehen alle Kinder nach draußen. An schönen, sonnigen Tagen findet oftmals das gesamte Freispiel draußen statt.

In regelmäßigen Abständen werden Kinderkonferenzen abgehalten um die Kinder in die Themenauswahl mit einzubeziehen.

Kinder, die nicht am Mittagessen teilnehmen, können zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr abgeholt werden.

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Mittagszeit

Um 12.30 Uhr treffen sich alle Kinder, die über Mittag in der Einrichtung bleiben, im Gruppenraum zum Mittagessen. Dabei legen wir großen Wert auf eine gemütliche und familiäre Atmosphäre. 
Wir achten bei allen Mahlzeiten auf eine kindgemäße Hinführung zu üblichen Tischmanieren.
Wenn das Essen beendet ist, räumen wir gemeinsam den Tisch ab und putzen die Zähne. Ab 13.00 Uhr beginnt die Ruhephase. Die jüngeren Kinder können in einem dafür vorgesehenen Raum  schlafen oder ausruhen.

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Nachmittagsprogramm

Des Weiteren wird natürlich die Weiterführung des Freispiels drinnen oder im Außengelände angeboten.
Unter anderem findet einmal in der Woche ein spezieller Fördernachmittag der Kinder statt, die eingeschult werden. Sie werden während dieser Zeit mit besonders ausgewählten Themen und Angeboten sowie die dazugehörigen Exkursionen auf die Schule vorbereitet. Näheres dazu unter 2.5 Altersstruktur 5-6 j.

Zusätzlich  bieten wir allen Kindern noch spezielle Nachmittagsangebote an, die sich je nach Jahreszeit ändern. Dazu gehören u.a. Kreativangebote, Meditation für Kinder, töpfern, gärtnern, Sport und Spiel, Kochen und Backen, Malen und Musik und vieles mehr.

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Highlights:

Des Weiteren bieten wir den Kindern einmal wöchentlich einen Räuber-Außer-Haus Tag an.
Dann erkunden wir  unsere nähere Umgebung und das Dorf und schauen uns Besonderheiten genauer an.

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Regeln im Kindergarten

Wie in jeder Gemeinschaft kommen wir auch im Kindergarten ohne Regeln nicht aus. Diese Regeln dienen den Kindern als Orientierung im Alltag und sie werden im Laufe der Eingewöhnungsphase erlernt.

2.5  Altersstrukturen der Kindergartengruppe

In unserer Kindergartengruppe werden Kinder von 2-6 Jahren betreut. Diese Gruppenform bietet für alle Kinder einen günstigen Lebensraum für ihre Entwicklung. Sie können in dieser Gemeinschaft dauerhafte Beziehungen knüpfen.

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Kinder unter 3

Dieses neue Angebot richtet sich an alle die eine Betreuung ihres Kindes ab dem 2. Lebensjahr wünschen. Diese Altersgemischte Gruppe bietet aufgrund der großen Altersspanne allen Kindern intensive Anregung. Die jüngeren Kinder erfahren die Älteren als Vorbild. Sie können die Älteren beobachten oder an ihrem Spiel teilnehmen und erhalten dadurch viele Anregungen. Sie erleben, dass ältere Kinder auch an ihrer Entwicklung Anteil nehmen möchten, sie trösten und ihnen helfen wollen.

Die älteren Kinder entwickeln Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen im Zusammenleben mit Jüngeren und Schwächeren .Sie vertiefen ihre eigenen Kenntnisse und erproben ihre Fähigkeiten, z.B. wenn sie den jüngeren Kindern helfen. Jedes Kind ist nacheinander jüngstes, mittleres und ältestes Kind.

Wir gehen auf die Bedürfnisse der jüngeren Kinder ein und bieten ihnen Raum zur Rückzucksmöglichkeit, sowie altersentsprechendes Spielmaterial, spezielle Förderung und auf diese Altersgruppe abgestimmte Angebote innerhalb der Bildungsbereiche.
Die Kinder können ihre Kuscheltiere mit in den Kindergarten bringen bis sie sich eingelebt haben. Wir verfügen über einen separaten Raum und ein Kleinkinderbett, damit die jüngeren Kinder ihren Mittagsschlaf oder Erholungsschlaf im Vormittagsbereich halten können.

Die Eingewöhnungsphase der jüngeren Kinder wird zusammen mit den Eltern so behutsam wie möglich gestaltet. Die Eingewöhnungszeit findet zu Beginn des Kindergartenjahres in enger Zusammenarbeit mit der Familie statt.

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Kinder im Alter von 3-4

Überprüfung des Sprachstands durch den Sprachtest "Delfin 4".
Diese Gruppe wird von uns, im Rahmen geführterTätigkeiten speziell gefördert.
Im täglichen Kreis werden unter Berücksichtigung der Bildungsbereiche Angebote für diese Kinder gemacht.

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Kinder im  letzten Jahr vor der Einschulung

Wir beginnen das Kindergartenjahr mit einem Elternnachmittag. An diesem Nachmittag stellen wir den Eltern das Vorschulprogramm und das Würzburger Sprachprogramm vor.

Wir führen mit den Kindern die im letzten Kindergartenjahr vor ihrer Einschulung stehen eine ganzjährige Vorschulförderung durch.

Diese Förderung wird einmal pro Woche am Nachmittag durchgeführt. Sie umfasst folgende Themenbereiche

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Farben und Formen

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Geld mit dem Besuch der Sparkasse Nideggen

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Zahlen von 1-20 mit Einbeziehung des Kleinen Zahlenbuches

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Papier und dessen Herstellung, Exkursion zum Papiermuseum Düren

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Medienerziehung

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Erste Hilfe durchgeführt vom Malteser Hilfsdienst

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Brandschutzerziehung mit  Besuch der Feuerwache durchgeführt von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Nideggen

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Bordsteintraining mit Besuch der Polizeistation Kreuzau durchgeführt vom Bezirkspolizisten

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Vorbereitung auf die Einschulung mit Hospitationen in der Schule, Lehrerbesuchen in der Kita

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und Rollenspielen

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Zahngesundheitserziehung mit Besuch der Zahnarztpraxis Nideggen

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Besuche von ansässigen Handwerksbetrieben in Abenden( Schmied, Schreiner. Bäcker)

Zum Abschluss der Kindergartenzeit wird mit den Kindern ein Ausflug geplant, sowie ein Übernachtungsfest veranstaltet und ein großes Abschiedsfest gefeiert. Die Schultüten für die bevorstehende Einschulung werden von den Kindern selbst gestaltet.

Im zweiten Kindergartenhalbjahr führen wir das Würzburger Trainingsprogramm zur Förderung der Phonologischen Bewusstheit durch. Täglich werden die Kinder in einem separaten Raum der Kita spielerisch gefördert.

Ein aufeinander abgestimmtes Förderprogramm spricht erst das genaue Hinhören an. Es folgen Reimwörter und Abzählverse. Danach folgt die Unterteilung der Wörter in Silben, An- und Endlaute und lautieren kompletter Wörter.
Dieses Programm dient zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache. Um den Kindern dieses Programm spielerisch zu vermitteln haben wir eine große Handpuppe mit  Namen „Räuber Bilbo“.

Zum Abschluss der gesamten Kindergartenzeit wird von den Erziehern ein Schulfähigkeitsprofil erstellt. Dieses Schulfähigkeitsprofil wird mit den Eltern in einem persönlichen Elterngespräch besprochen und danach ausgehändigt.

  

 

3. Erziehungsstil

In unserem Kindergarten arbeiten wir nach dem demokratischen Erziehungsstil, bei dem die Kinder die größte Chance haben, offen für alle Lernbereiche zu werden, aber auch Grenzen kennen lernen. Sie haben so die beste Möglichkeit, sich frei zu entfalten. Zusätzlich wird unsere Arbeit aus kl.Teilbereichen der Reggiopädagogik und des Situationsorientierten Ansatzes beeinflusst.
An dieser Stelle sollen in verkürzter Form die wichtigsten Inhalte dieser drei Erziehungsformen dargelegt werden.

Den demokratischen Erziehungsstil kennzeichnet eine geringe Häufigkeit von Ausdrucksformen der Macht, Stärke, Verfügungsgewalt und hierarchische Überlegenheit über die Kinder. Wenn Führung notwendig ist, dann in  einer Art, die die Gleichwertigkeit und die Würde des Kindes achtet und anerkennt. Ebenso berücksichtigt dieser Erziehungsstil das Denken und Fühlen der Kinder in den eigenen Handlungen und Maßnahmen und die ErzieherInnen setzen ihre Aktivitäten eher für die Belange, Standpunkte und Entscheidungen der Kinder ein, als gegen sie.
Die Kinder werden in die Lage versetzt, positive und negative Situationen zu reflektieren, zu besprechen und Lösungen zu finden. Um positives Verhalten zu verstärken gibt es in der Gruppe ein Kuscheltier, dieses dürfen die Kinder zur Belohnung ihres sozialen Verhaltens einen Tag mit nach Hause nehmen. Das Kuscheltier wird am Ende des Freispiels, nach einem gemeinsamen Gespräch über den Verlauf des Vormittags, an ein Kind ausgeteilt.
Wir als Erzieher sehen uns als wichtiges Vorbild für die Kinder. Es ist uns sehr wichtig die Kinder in ihren Persönlichkeiten so anzunehmen wie sie sind. Stärken und Schwächen der Kinder zu akzeptieren. Sie im Gespräch und in Konfliktsituationen als gleichwertigen Partner zu sehen und die Meinung des Kindes anzuerkennen.
Regelmäßig durchgeführte Kinderkonferenzen geben den Kindern die Möglichkeit ihre Meinung frei zu äußern und an der Gestaltung des Kindergartenalltages aktiv teilzunehmen.

Die Reggiopädagogik ist in den 60 er Jahren in Norditalien, in Reggio/Emilia entwickelt worden. Sie ist aus der Demokratiebewegung entstanden und die wichtigsten Zielsetzungen sind demzufolge eine Erziehung zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität.
Ein Kind begreift die Welt anders als ein Erwachsener und jeder Mensch macht von Kind auf seine persönlichen Erfahrungen mit der Wahrnehmung der Dinge. Daher ist die Wahrnehmung also auch immer eine ganz persönliche Wertschätzung.
Unsere Einrichtung ist mit offenen Regalen ausgestattet, in denen die Kinder viele Gegenstände finden, die ihre Sinne und Phantasie anregen: Naturmaterialien und wertloses Bastelmaterial regen zum freien Gestalten an. Ein wichtiger Aspekt in der Reggiopädagogik ist die Dokumentation der Arbeit. Die Kinder und Erzieherinnen fotografieren viele Aktionen und hängen diese in der Einrichtung auf. Damit wird die Arbeit öffentlich, ein reges Interesse bei den Eltern und anderen Besuchern der Einrichtung entsteht. Die sich daraus entwickelnden Gespräche machen das Geschehen für alle durchlässiger.
Die Erzieherinnen in der Reggiopädagogik versuchen eine Balance zwischen sich einbringen und zurücknehmen zu finden.

Situationsbezogener Ansatz

Alltagssituationen, die für die Kinder wichtig sind, greifen wir auf und fügen diese in unsere Planung ein.
Das können sowohl positive als auch negative Erfahrungen und Dinge sein. Angefangen beim Schneespaziergang, nach plötzlich eintretendem Schneefall, über das Kennerlernen eines neuen Landes, in welches ein Kind aus der Gruppe verzieht, bis hin zum Tod eines Verwandten, Freundes oder Tieres.
Aber auch unruhiges und unkonzentriertes Verhalten bei den Kindern kann ein Grund sein, die Planung zu ändern und anstatt der Wissensvermittlung im Kreis Bewegungs- und Aggressionsabbauspiele im Außengelände vorzuziehen.
Der Situationsbezogene Ansatz beruht auf Beobachtungen der Erzieher um die Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und in Alltagssituationen einfließen zu lassen.

4. Erziehungsziele

Die Erziehungsziele werden aus dem gesetzlichen Bildungsauftrag des Kindergartens abgeleitet. Um diesen Bildungsauftrag zu erfüllen, setzt jede Kindertagesstätte für ihre Arbeit Schwerpunkte (Erziehungsziele).
Die wichtigsten Erziehungsziele unserer Einrichtung sind:

Förderung der Gesamtpersönlichkeit

Darunter verstehen wir die Förderung der Selbständigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kontaktfähigkeit, eigene Meinungsbildung, Selbstwertgefühl, Verantwortung, Eigenverantwortung und Kritikfähigkeit.
Unser Ziel für alle Kinder ist, dass im Laufe der Kindergartenzeit die oben genannten Persönlichkeitsmerkmale gefördert und erlernt werden.
Dies unterstützen und fördern wir täglich.

Soziale Erziehung und Persönlichkeitsbildung sind nicht voneinander zu trennen. Sie sind  verbunden und stehen in einer Wechselwirkung miteinander.
Wir möchten dem Kind die Möglichkeit geben, seine Persönlichkeit so zu entfalten, dass es sein Selbst als Wert erlebt und akzeptiert. Nur so kann es im sozialen Zusammensein die gebende und nehmende Rolle einnehmen, die ihm selbst und der Gemeinschaft förderlich ist.
Dies soll nicht als Anpassungsprozess geschehen, sondern als ein Vorgang, bei dem die individuellen Anforderungen gleichrangig neben denen der Gruppe stehen. Kritikfähigkeit ist dabei ein unerläßliches Erziehungsziel. Dinge und Vorgänge kritisch betrachten und benennen, entsprechende Entscheidungen treffen und begründen sowie auch positive Kritik als Anerkennung aussprechen.
Wo ein Kind Entscheidungen treffen kann, kann es auch Verantwortung übernehmen.  Die Erfahrung, für etwas oder den Ausgang einer Sache verantwortlich zu sein, gibt dem Zusammensein  in der Gruppe einen höheren Stellenwert und ein höheres Engagement  jedes einzelnen Kindes für die Gruppe.
Die Kinder werden motiviert, mitzugestalten und zu erneuern, die Initiative zu ergreifen - aktiv zu sein und nicht immer nur auf die Handlungen anderer zu warten.
Wichtig für uns ist dabei, dass wir den Kindern als Vorbild dienen.

   

 

5.  Bildungsbereiche

 

6.  Folgende Bereiche sprechen wir in der Arbeit Kindern an
 

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Ästhetische Elementarerziehung (plastisches, bildnerisches und dekoratives Gestalten ,frei und angeleitet)

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Bewegungserziehung und Rhythmik

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Spiele (Kreisspiele, didaktische Spiele, Rollenspiele)

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Natur- und Sachbegegnung (Experimente, hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Waldtage, Räuber auf Tour“ Tag, Pflege des Obst und Gemüsegartens)

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musikalische Früherziehung (Lieder, Umgang mit Instrumenten)

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      2007 wurde uns im Rahmen einer Projektteilnahme des Volksmusikerbundes NRW

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      Kreisverband Düren e.V der Musikus verliehen

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 Literatur und Sprachpflege

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Religionserziehung (Hintergründe und Sinn religiöser Feste)

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Sozialerziehung

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Auseinandersetzung mit der eigenen Person

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Friedenserziehung (verbale Lösungen für Konflikte finden, Gewaltspielzeug meiden und friedliche Gestaltung des Gruppenlebens)

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Medienerziehung (richtiger Umgang beim Einsatz von Medien, selbst. Umgang mit   Kindergartenmedien, Kassettenrecorder, Fotoapparat)

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Verkehrserziehung (richtiges Verhalten im Straßenverkehr, Verkehrsregeln kennen lernen,

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Bordsteintraining mit der Jugendverkehrswacht

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Umweltbewusstsein (Bewusster Umgang mit der Natur, Naturereignisse erleben und erkennen, sachgerechte Müllentsorgung)Kontakte zur Biologischen Station Brück

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Sexualerziehung

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Brandschutzerziehung mit der Feuerwehr Nideggen

 

7 Beschreibung der Einrichtung

Aus den Grundbereichen ergeben sich Planung und Festlegung der neuen Themen. Die Erarbeitung des Themas liegt beim gesamten Team, das sich im permanenten Austausch befindet.
Nach der Zusammenstellung der Stoffsammlung zum Rahmenthema erfolgt eine schriftliche Mitteilung an die Eltern.
An der Pinwand im Flur hängen wir alle aktuellen Termine.   

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Der Baukörper

Der Kindergarten befindet sich im 1. Obergeschoß des Freizeitzentrums  Abenden und verfügt über einen Gruppenraum mit erhöht gelegenem Eßplatz, einem Gruppennebenraum, eine vom Flur abgetrennten Küche, WC-Anlagen und einem Büro bzw. Personalraum für Leiterin und Personal der Einrichtung.
An den Gebäudekomplex angrenzend wurde für den Kindergarten ein Außenspielgelände hergerichtet. Dort befinden sich ein Klettergerüst mit Rutsche, eine Schaukel sowie ein großer Sandspielbereich.
In der Außenanlage ist außerdem ein Hochbeet für die Kinder errichtet worden, dass von den Kindern gepflegt wird.
Wir besitzen eine  Außensitzgelegenheit für die Kinder, die es uns ermöglicht die Aktivitäten für die Kinder auch nach draußen zu verlegen. Selbstangepflanzte Früchte in einem kleinen Garten bietet den Kindern die Möglichkeit zum naturnahen Gärtnern.
Die Lehmecke ist eine weitere Möglichkeit für die Kinder weitere Materialerfahrungen zu machen.
Eine große Wiese lädt zum freien Spiel und ein großer gepflasterter Spielbereich  zum Fahren mit verschiedenen Fahrzeugen ein.

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Ausstattung der Räumlichkeiten

Durch eine gute Gliederung der Gruppe und Gruppennebenraum wird eine gewisse Übersichtlichkeit erreicht.
Es ist möglich, einzelne Aktivbereiche, wie Essen, Spielen, Basteln usw., räumlich voneinander abzugrenzen.

Der Flur wird nach Absprache mit den Erziehern in den Spielbereich einbezogen
Die Räume sind mit Natur-Massivholzmöbeln ausgestattet, die so untergebracht sind, daß den Räumlichkeiten die Großzügigkeit und Bewegungsmöglichkeit nicht verlorengeht. Abgegrenzte Bereiche wie Bauecke und Malbereich bieten Möglichkeit zum ungestörten Spiel und freiem Gestalten.

Der Nebenraum, z.Zt. mit Puppenecke und Kasperletheater ausgestattet, bietet entsprechende Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder.
Die reduzierte Anzahl von Tischen erlaubt den Kindern eine Verlagerung des Spiels auf den Boden (mit entsprechenden Spielteppichen).
Die Auswahl des Spielmaterials ist „überlegt“.
Der Flurbereich wird als erweiterter Spielraum genutzt.Der Flur dient weiter zur Dokumentation unserer Arbeit durch Fotos und Bilder der Kinder.Infowände für Eltern befinden sich ebenfalls im Flur.

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Kuschelecke

Am Ende des Flures haben wir eine Kuschelecke eingerichtet, die sowohl als Tobeecke als auch als Kuschelecke von den Kindern genutzt werden kann.
Viele Bücher laden zum ungestörten Schmökern und Vorlesen ein.

Viele Kissen und Decken schaffen eine gemütliche Atmosphäre und animieren zum Rollenspiel und Höhlenbau.
In der Kuschelecke steht weiter ein Aquarium, dass zu vielfältigen Beobachtungen einlädt und bei dem die Kinder lernen die Verantwortung für dieses Aquarium zu übernehmen.
Die Gegebenheiten des Gebäudes und die Ausstattung der Räume unterstützen unsere pädagogische Arbeit in den folgenden Grundbereichen.

 

 

8Planung und Teamarbeit

Aus den Grundbereichen ergeben sich Planung und Festlegung der neuen Themen. Die Erarbeitung des Themas liegt beim gesamten Team, das sich im permanenten Austausch befindet.
Nach der Zusammenstellung der Stoffsammlung zum Rahmenthema erfolgt eine schriftliche Mitteilung an die Eltern.
An der Pinwand im Flur hängen wir alle aktuellen Termine auf. 
Das Team der Räuberhöhle ist im Q.M geschult worden. Dazu gehören regelmäßige Reflexionen und Gespräche über die tägl. Arbeit und wie man diese optimieren kann. Daraus ergeben sich konkrete Handlungsschritte die dann in der tägl. Arbeit umgesetzt werden.


  

 

9Fort- und Weiterbildung

Alle ErzieherInnen nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um sich mit neuen Erkenntnissen der heutigen Pädagogik auseinanderzusetzen und Anregungen für die gesamte Arbeit zu gewinnen.

10.  Elternarbeit/Öffentlichkeitsarbeit 

Um unsere Ziele und Aufgaben erfüllen zu können, bedarf  es einer vertrauensvollen und intensiven Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieher und Träger.
Beim Eintritt in den Kindergarten kommt das Kind in ein sogenanntes "bizentrales Erziehungssystem", also in ein Spannungsfeld mit gleichsam zwei Mittelpunkten: einerseits die Familie und andererseits der Kindergarten.
Die meisten Kinder treten hierbei zum ersten Mal in eine außerfamiliäre Erziehung ein. Daher arbeitet der Kindergarten familienunterstützend und versucht, durch Gespräche mit den Erziehungsberechtigten Erziehungsnormen und Wertorientierungen miteinander abzusprechen. Dadurch versuchen wir zu vermeiden, daß für das Kind eine disharmonische Beziehung entsteht.

Das neue Leben im Kindergarten bringt natürlich Veränderungen für das Kind und die Familie mit sich. Es gelten neue Regeln und bisher nicht erwähnte Themen sind vielleicht Gesprächsstoff zu Hause. Damit auch Eltern sich in diese Gespräche einbringen können, gestalten wir unsere Arbeit mit ihren Schwerpunkten, Inhalten, Zielen und methodischen Vorgehensweisen so transparent wie möglich. Rahmenpläne und entsprechende Begründungen des Themas sind hierbei unterstützend und wertvoll.

Um sich näher und intensiver mit der Arbeit im Kindergarten auseinanderzusetzen und dabei die Kindergartenarbeit aktiv mitzuerleben, bestehen in unserer Einrichtung folgende Möglichkeiten:

Elternarbeit

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Aufnahmegespräch

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 Eingewöhnungsnachmittage

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Hospitationen nach Absprache

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Kurzgespräche in der Bring- und Abholphase

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Regelmäßige Intensive Einzelelterngespräche über den Entwicklungsstand des Kindes

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Spielnachmittage

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Elternabende zu bestimmten Themen

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Informationsabende zu Beginn des Kindergartenjahres

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Gemeinsame Feste

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Anregungen und Vorstellungen zur pädagogischen Arbeit

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Informationsaustausch durch Infotafeln an der Gruppentüre und im Flurbereich

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Öffentlichkeitsarbeit

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Kindergartenzeitung

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Aktuelles auf der bestehenden Internetseite

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Teilnahme am dorfinternen Erntedankzug

Durch punktuelle aktive Teilnahme am Gemeindeleben, Veranstaltung von öffentlichen Sommerfesten, Secondhandmarkt und Trödelmarkt und die Mitteilung von Besonderheiten unserer Arbeit durch die Presse ,in der Kindergartenzeitung und im Internet stellen wir unsere pädagogische Arbeit dar und öffnen den Kindergarten nach außen.

    

 

11.  Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

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Schulen

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Beratungsstellen

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Jugendamt

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Kindergärten im Kreis Düren

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Kirche

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VHS

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Gesundheitsamt

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Stadtbücherei, Presse, Feuerwehr, Polizei...

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Post

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Therapeuten

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Pflegedienststellen

12.Dokumentation

Die Entwicklung der Kinder halten wir in speziellen Beobachtungsbögen fest. Gleichzeitig führen wir den „Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter“ mit dessen Hilfe wir den konkreten Entwicklungsstand des Kindes festlegen.
In regelmäßig durchgeführten Elterngesprächen reflektieren wir mit den Eltern den Entwicklungsstand des Kindes und leiten nach Bedarf Fördermöglichkeiten innerhalb des Kindergartens oder mit entsprechenden Therapeuten an.

13. Schlusswort

Diese Konzeption ist zu verstehen als ein Rahmen, in dem wir uns bewegen. Es soll den Eltern Informationen und Anhaltspunkte geben, um zusammen mit den Erzieherinnen den Kindern Zufriedenheit und Sicherheit in unserer Einrichtung vermitteln zu können

Kindheit muss Kindheit bleiben.
Kinderzeit ist eine wesentliche Entwicklungszeit.
Wir wollen den Kindern Anreize schaffen diese Entwicklungszeit bestmöglich zu gestalten.
Die Kinder brauchen Zeit, Räume, Materialien und Vorbilder
Unser Anspruch ist es diese Entwicklungsbedingten Bedürfnisse und Kompetenzen der Kinder in unserem Alltag zu berücksichtigen. Sie erfahrbar und erlebbar machen.
Das Kind wird von uns in seiner persönlichen Entwicklung unterstützt.

 
  

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